Christine Konlechner bittet zu Tisch: Kaspressknödel mit Wildkräutern

Letzten Samstag war es wieder einmal so weit: Wildkräuterkochkurs bei Christine Konlechner. Ein ganzer Tag voller Genuss!

 

Zu viert haben wir uns mit Christine auf die Spuren von Kaffirlimette, Zitrone, Lorbeer und vielen anderen Aromakräutern und -blättern begeben. Eine großzügige Menge an Wildkräutern war natürlich auch mit von der Partie.

 

Kaspressknödel mit Wildkräutern

 

Hier stelle ich dir unseren ersten Gang vor:

Kaspressknödel mit Wildkräutern in einer Suppe aus hellem Wurzelgemüse.

 

Zutaten:

Für die Kaspressknödel:

  • Eine Mischung aus folgenden Wildkräutern:
    Gundelrebe, Sauerampfer, Majoran, Sauerklee, Gartenkerbel*, wenig Gartensalbei (Anm.: Wiesensalbei ist milder im Geschmack und kann reichlicher verwendet werden) und viel Brennnessel.
  • etwas Butter
  • 250 g Bergkäse
  • 5 Eier
  • 1 Zwiebel
  • Semmelbrösel bzw. Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Mehl
  • Kokosfett zum Ausbacken

*Der wild wachsende Wiesenkerbel kann leicht mit der giftigen Hundspetersilie verwechselt werden. Daher rät Christine, den Gartenkerbel zu verwenden.

 

Für die Suppe:

  • Petersilienwurzel
  • Haferwurzel
  • Sellerie
  • Kartoffeln
  • Vegetarische Brühe
  • Kräuter/Blätter zum Aromatisieren: Blätter der Kaffirlimette, Lorbeer, Liebstöckel, Blätter vom Zitronenbaum, Rosmarin
  • Creme fraiche

 

 

Zubereitung:

Die Wildkräuter kurz waschen und dann in einer Pfanne in Butter andünsten. Dadurch lassen sie sich anschließend besser zerkleinern. Und die Brennnessel ist nach dem Andünsten „ungefährlich“ ;-). Du kannst sie also mit bloßen Händen anfassen.

 

Brennnessel

 

Die Wildkräutermischung wird mit dem Käse, den Eiern, der feingeschnittenen Zwiebel und den Semmelbröseln vermischt und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt. Sollte die Masse zu fest sein, kannst du sie mit etwas Wasser geschmeidig machen.

 

Die Masse zu Laibchen formen, in Mehl wälzen und in Kokosfett ausbacken.

 

Für die Suppe das Gemüse würfeln und in der Brühe ca. 30 Minuten kochen. Wenn das Gemüse weich ist, wird die Suppe püriert.

 

Und dann kommt der Clou: Blätter der Kaffirlimette, Lorbeer, Liebstöckel, Blätter vom Zitronenbaum und Rosmarin in der heißen Suppe ziehen lassen. Dadurch erhält sie einen herrlich aromatischen Geschmack!

 

Zum Schluss noch etwas Creme fraiche unterrühren und fertig.

 

Ich wünsche dir einen guten Appetit!

 

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Über Susanne Nast

Susanne ist Heilpädagogin und Webdesignerin. Ihrer Begeisterung für Wild- und Heilkräuter folgend hat sie 2014 die Website "Der Kräuterzirkel" entwickelt. Dort können Kräuterkundige mit kleinen Unternehmen auf ihr Angebot aufmerksam machen und ihr Wissen weitergeben.

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