Wildkräuter, die sich gut als Salatbeigabe eignen

Wildkräutersalat

 

Heute möchte ich dir einen Salat vorstellen, den wir Mitte März beim Seminar „Kräuterwissen“ zubereitet haben.

 

Er besteht aus folgenden Zutaten, Kräutern und Blüten:

Chinakohl, Chicorre, Löwenzahnblättern, Blättern vom Scharbockskraut (nur bis zur Blüte verwenden), Knoblauchrauke, Bärlauch, (geschnitten) Brunnenkresse, Vogelmiere, Blüten vom Veilchen, Huflattich und Lungenkraut.

 

Die Dosis macht den Unterschied

Ich empfehle, von manchen verwendeten Kräutern nur eine geringe Menge zu verwenden. Andere wiederum kannst du ruhig großzügig dazugeben. Mein Mischungverhältnis für den Salat, den du oben siehst, sah in etwa so aus:

Mengenangaben Wildkräutersalat

 

1. Brunnekresse (Geschmack: scharf, bitter, herb)

2. Scharbockskraut (kräftig im Geschmack)

3. Löwenzahn (Geschmack: leicht bitter)

4. Vogelmiere (Geschmack: sehr mild, gute Ergänzung zu deftigen Kräutern)

5. Bärlauch (Geschmack: kräftig nach Knoblauch)

6. Blüten vom Veilchen, Huflattich, Lungenkraut und Knoblauchsrauke

7. Verschiedene Salate & Gemüse

 

 

Salatmarinade: Bio-Balsamico-Essig, Bio-Rapsöl, Senf, Salz, zum Süßen Granatapfelsirup. Essig und Öl nach und nach einrühren.

 

Besonders die Brunnenkresse muss man vorsichtig dosieren, weil sie sonst zu aufdringlich ist (scharf-bitter-herb). Brunnenkresse sollte man in der Schwangerschaft eher meiden (abtreibende Wirkung – in größeren Mengen).

Das Scharbockskraut sollte man wegen seinem kräftigen Geschmack ebenfalls eher vorsichtig dosieren.
Die Vogelmiere wiederum schmeckt sehr mild und ist daher eine gute Ergänzung zu den deftigeren Kräutern.
Löwenzahnblätter sind ebenfalls eher für Mischungen geeignet, weil sie leicht bitter sind. (Am besten im Frühling ernten da sind die noch zart).
Wer den kräftigen Knoblauchgeschmack mag, kann vom Bärlauch schon ein kräftiges Büscherl dazugeben (am besten in Streifen geschnitten).

 

Zum Mischen mit Wildkräutern eignet sich als Salat neben Chinakohl und Chicoree auch Weiß- und Rotkraut sehr gut. Bunte Karotten bilden gute Farbkontraste (weiß, gelb, orange, lila).
Auch Gurken oder Erdäpfel sind sehr gut geeignet und natürlich diverse Schnitt- und Kopfsalate.

 

Mehr zum Thema ein anderes Mal.

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Über Christine Konlechner

Christine hat eine naturheilkundliche Praxis in St. Pölten. Als diplomierte Naturpraktikerin legt sie viel Wert auf eine ganzheitliche, ursachenbezogene Therapie und Beratung. Neben der Tätigkeit in ihrer Praxis gibt sie auf Kräuterwanderungen und in Wildpflanzenkochkursen ihr Wissen weiter.
Mehr über Christine und ihr Angebot erfährst du auf ihrer Website: www.christinekonlechner.com

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